Die Gründung der DKP in Köln

Wieder legal

Die Kölner Kom­mu­nis­ten waren durch das 1956 ver­füg­te KPD-Ver­bot in ihrer öf­fent­lich­keits­wirk­sa­men Tätig­keit fast total ein­ge­schränkt. Besten­falls waren ano­nyme Flug­blatt­ver­tei­lun­gen unter dem „Da­mok­les­schwert“ der Verhaf­tung oder Kün­di­gung des Arbeits­plat­zes mög­lich. Letz­te­res musste der Genosse Wil­helm Kis­sel, Seiler bei „Felten & Guilleaume“ und Mitglied der dortigen Betriebsgruppe erfahren, als er gegen Ende der 50er Jahre auf dem Weg zur Arbeit vom „K 14“ festgesetzt wurde.

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Wilhelm Kissel

Untadeliger Charakter

Wilhelm Kissel, über ihn schrieb gegen Ende der 50er Jahre der »Kölner Stadt­an­zei­ger im zy­ni­schen Stil des kal­ten Krie­ges: »Ge­ra­de weil Kis­sel so einen un­ta­de­li­gen Cha­rak­ter hat, ist er als Kom­mu­nist so ge­fähr­lich.« Wil­helm Kis­sel ist 1975 ge­stor­ben.

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Grete Humbach

Die Widerstandskämpferin Grete Humbach starb im Alter von 100 Jahren

Wenige Wochen nach ihrem ein­hun­derts­ten Ge­burts­tag ist die ehe­ma­lige an­ti­fa­schis­ti­sche Wi­der­stands­kämp­fe­rin Grete Hum­bach in der Nacht vom 19. auf den 20. April 2005 ver­stor­ben.

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Martha Mense

Martha Mense – mutige Antifaschistin, aufrechte Kommunistin!

Eine kleine Sensation ereignete sich 2001 in der Be­zirks­ver­tre­tung Köln-Kalk. Dort wurde ein­stim­mig der Be­schluss ge­fasst, eine der Straßen im Neu­bau­ge­biet an der Ka­pel­len­straße nach der be­kann­ten Anti­fa­schis­tin Martha Mense zu be­nen­nen. Erst­mals trägt damit eine Straße in un­se­rer Stadt den Namen einer bekann­ten Kom­mu­nis­tin und DKP-Aktivistin.

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Kurt Bachmann

»Wir müssen Vorkämpfer der Menschenrechte sein.«

Eine der heraus­ra­gends­ten Per­sön­lich­kei­ten der anti­fa­schis­ti­schen und Arbei­ter­be­we­gung in Köln war der Kom­munist und Wider­stands­kämp­fer Kurt Bachmann. Er wurde am 23. Juni 1909 als Sohn einer jüdi­schen Arbei­ter­fami­lie im benach­bar­ten Dü­ren gebo­ren, absol­vier­te ab 1924 eine Lehre als Leder­sor­tie­rer in Köln und arbei­te­te ab 1928 in einer Ger­be­rei in Luxem­burg.

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Faschisten ermorden Kommunisten

30. November 1933 – die ersten Köl­ner Kom­mu­nis­ten wer­den im Klin­gel­pütz von den Fa­schis­ten ermordet

Im Juli 1933 fand im Ge­richts­ge­bäu­de am Appell­hof­platz der erste Schau­pro­zess der Nazis gegen Kom­mu­nis­ten statt. An­ge­klagt waren 17 Mit­glie­der der KPD und des Kom­mu­nis­ti­schen Ju­gend­ver­bands, denen Mord und Mord­ver­suche bei Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit SA-Ter­ror­ban­den vor­ge­wor­fen wurde.

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Otto Kropp

Führer des antifaschistischen Widerstands in Köln

 

Otto Kropp (1907-1937) wurde be­reits in jun­gen Jah­ren Mit­glied der KPD. Un­mit­tel­bar nach der Er­rich­tung der fa­schis­ti­schen Dik­ta­tur 1933 or­ga­ni­sier­te er die il­le­ga­le Ar­beit der KPD in Wup­per­tal, be­vor ihn die im Ams­ter­damer Exil be­find­li­che Par­tei­lei­tung im August 1935 be­auf­trag­te, die Ar­beit der il­le­ga­len KPD in Köln zu übernehmen. Nach mehreren zuvor erfolgten Verhaftungswellen musste die Kölner Parteiorganisation wieder aufgebaut und stabilisiert werden.

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Rudolf Safarowski

Kölner KPD-Stadtrat, im Kampf gegen das Na­zi­re­gime gefallen

Neben dem Sitzungs­saal im »Spa­ni­schen Bau« des Rat­hau­ses erin­nert eine Ge­denk­ta­fel an elf Köl­ner Stadt­ver­ord­ne­te, die wäh­rend des Na­zi­ter­rors 1933-1945 um­ge­kom­men sind. Fünf von ihnen wa­ren kom­mu­nis­ti­sche Ab­ge­ord­ne­te der KPD

 

Rudolf Safarowski wurde 1903 ge­bo­ren, war Fri­seur und spä­ter als Stra­ßen­bahn­fah­rer bei der Stadt Köln be­schäftigt. Von 1929 bis 1932 war er Mit­glied der KPD-Frak­tion im Rat der Stadt und 1932 zudem KPD-Kan­di­dat bei den Land­tags­wahlen.

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Johann Mattlener

Kölner KPD-Stadtrat, im Kampf gegen das Na­zi­re­gime gefallen

Neben dem Sitzungs­saal im »Spa­ni­schen Bau« des Rat­hau­ses erin­nert eine Ge­denk­ta­fel an elf Köl­ner Stadt­ver­ord­ne­te, die wäh­rend des Na­zi­ter­rors 1933-1945 um­ge­kom­men sind. Fünf von ihnen wa­ren kom­mu­nis­ti­sche Ab­ge­ord­ne­te der KPD

 

Der Lehrer Johann Mattlener war u.a Leiter der KPD-Agit­prop­trup­pe »Blaue Blusen« und enga­gier­te sich zudem in der Köl­ner Frei­den­ker­be­we­gung.

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