Wieso rebellieren die Armen nicht?


Veranstaltungsreihe der DKP mit Carolus Wimmer von der Kommunistischen Partei Venezuelas

Am Montag, den 21.8.2017 in Köln-Mülheim, Bürgerhaus "MüTZe", Berlinerstrasse 77.

In Venezuela reißen die Auseinandersetzungen zwischen oppositionellen Demonstranten und den Sicherheitskräften nicht ab.

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Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

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Fliessende Lichter

Diese kleinen Gebets-Lämpchen nennt man in Japan «Tōrō», also «Lichtkörbchen». Am 6. August vor 72 Jahren wurden in Hiroshima viele Menschen durch eine Uran-Atombombe getötet. An den jährlichen Gedenk-Abenden setzt man dort in Hiroshima diese Tōrō-Lichtlein mit den Namen der Getöteten, mit einem Gebet oder einer Botschaft am Ufer des Flusses gegenüber dem Atombomben-Gedächtnis-Dom auf das Wasser und lässt sie schwimmen, um der vielen Opfer zu gedenken.

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Gegen administrative Maßnahmen – für Solidarität und Demokratie, für eine wirkungsvolle politische Praxis!

Erklärung des Kreisvorstandes der DKP Köln

Die kommunistische Weltbewegung machte insbesondere in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die
schmerzliche Erfahrung, was es heißt, wenn an die Stelle der Über-zeugung, Solidarität und der
demokratischen Verfasstheit der kommunistischen Partei die Forderung nach Unterordnung, Befehl und
Gehorsam tritt. "Bisherige Erkenntnisse und Schlussfolgerungen daraus wurden Bestandteil des politischen
und organisations-politischen Selbstverständnisses der DKP." (Programm der DKP, Beschluss der 2.Tagung
des 17.Parteitages der DKP, 8.April 2006, S.9)

Erklärung KVs vom Juli 2017


 

 

Lesungen verbrannter Dichter

17. Mai 2017. Der Arbeitskreis Zivilklausel an der Universität Köln hat auch in diesem Jahr Lesungen anlässlich des Jahrestags der Bücherverbrennung organisiert. Vor dem häßlichen Uni-Haupteingang bei schönem Wetter und viel Wind, sieben Stunden lang.

Peter Förster schreibt mit Dank an die Beteiligten: „Zu diesen Lesungen schien mir wieder sehr zutreffend, was eine Leserin sagte: So wie diese Lesungen müsste die Universität viel mehr werden. Ein Ort des lebendigen Austausches über den Campus hinaus, in dem aus dem Kulturerbe geschöpft und gelernt wird für bessere Zeiten. Sehr persönlich, und deswegen auf Augenhöhe.
Derlei Entwicklungsansprüche sind in Opposition zur (noch) herrschenden Politik weiter zu entfalten. Nach 1933 sind auch etliche Kulturschaffende ins Exil geflohen und waren angewiesen auf internationale Solidarität. Heute plant die NRW Landesregierung, nach einem aggressiven Wahlkampf auch gegen Geflüchtete, Nicht-EU Bürger zukünftig mit 1500 Euro Studiengebühren pro Semester den Zugang zur Universität zu verwehren. Eine demokratische Gesellschaft und auch jede aufgeklärte Wissenschaft leben aber von Austausch und Weltoffenheit.“

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Stadt Köln droht Kalle Gerigk

Kalle muss bleiben.

Express und Stadtanzeiger war zu entnehmen, dass Kalle Gerigk wegen seines Engagements für bezahlbare Mieten und öffentlichen Wohnungsbau von seinem Arbeitgeber bedroht wird. Amtsleiter Josef Ludwig habe beim Personalamt der Stadt um die Versetzung Gerigks, der als Parteiloser zum Landtag für die Linkspartei kandidierte, gebeten. Das Vertrauensverhältnis sei gestört. „Ludwig bittet um die Prüfung von rechtlichen Schritten und 'um anderwärtige Verwendung', wie es in einem internen Schreiben heißt. Das 'öffentliche Verhalten' sei für einen Mitarbeiter des Wohnungsamtes 'nicht tragbar, so Ludwig weiter.“ (KStA 12.5.17) Unter anderem werden Zeitungsartikel über ihn gesammelt.

Wir protestieren scharf gegen derartige Übergriffe. In Köln sind Wohnungen rar, die Profite von Immobilienhaien und Grundstückspekulanten fallen entsprechend üppig aus. Die Mieten explodieren. Wer nicht zahlen kann, muss mit der Kündigung und am Ende mit Zwangsräumung rechnen. Vor drei Jahren ist Kalle selbst zwangsgeräumt worden. Als Konsequenz setzt er sich für günstigen Wohnraum ein und engagiert sich für Mieter. Soll er jetzt wegen seiner politischen Haltung seinen Arbeitsplatz räumen? Statt die Zustände auf dem Wohnungsmarkt zu ändern, greift die Stadtverwaltung die Kritiker einer Politik an, für die der Wohnungsmangel ein gutes Geschäft ist. Wir erwarten von der Stadtverwaltung, dass die Maßnahmen gegen Kalle Gerigk beendet werden! Alle für Kalle!

Alle für Kalle!

DKP Köln, 16.05.2017


 

DKP verurteilt Stalking gegen «Kalle» in Köln

Wolfgang Bergmann schrieb Brief
an die Oberbürgermeisterin

Wolfgang Bergmann, DKP-Infostand.


Wolfgang Bergmann von der DKP Köln-Mülheim forderte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf, dafür zu sorgen, dass Karl-Heinz Gerigk («Kalle») nicht länger von Mitarbeitern der Domstadt gestalkt wird. Dem EXPRESS vom 12. Mai hatte er entnommen, dass der Leiter des Amtes 56 «Kalle» zwangsversetzen will. Ihm wurden politische Aktivitäten vorgeworfen und das Recht, als Kandidat zur NRW-Landtagswahl anzutreten, zum Nachteil ausgelegt.

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Landttagswahl am Sonntag: www

W alter und
W olfgang
w  ählen

Am Freitag, den 12. Mai strahlte die "Lokalzeit Köln" des WDR eine Sendung über kleine Parteien aus. In einem kurzen Moment - ab 6.20 - kam auch unser Kandidat Wolfgang Bergmann zu Wort.

 

 

 

 


 

Kreisvorstand der Kölner DKP zur Lage der Arbeiterjugend

Probleme des Aufwachsens: Arbeiter-Jugend in der Bundesrepublik Deutschland

Nach einem stetigen Abwärtstrend seit dem Jahr 1991 ist aktuell noch etwas mehr als ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands jünger als 27 Jahre. Nach dem bisherigen Tiefststand im Jahr 2013 ist die junge Bevölkerung seit 2014 absolut und seit 2015 auch bezogen auf ihren Anteil an der Gesamtbevölkerung wieder leicht angestiegen. Grund für den Zuwachs ist in erster Linie die hohe Zuwanderung. Rein zahlenmäßig nimmt die Bedeutung junger Menschen in Deutschland seit Längerem ab.

„Dass junge Menschen die Zukunft seien, hört man oft. Immer häufiger gilt jedoch: Ohne reiche Eltern sind viele Lebensperspektiven von vorneherein verbaut. Für die Entwicklung junger Menschen sind daher die richtigen Rahmenbedingungen und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten unerlässlich. Diese müssen gesellschaftlich garantiert und finanziert werden, damit insbesondere Kinder und Jugendliche aus Arbeiterhaushalten und solche mit Migrationshintergrund gleichwertige Chancen bekommen.

Zahlreiche Schwimmbäder, Sportplätze und Jugendzentren wurden bereits geschlossen. Freizeitangebote gibt es nur noch, wenn sie Profite versprechen. Das Gegenteil wäre nötig: Wiedereröffnung und Instandsetzung von öffentlichen Freizeiteinrichtungen und -angeboten für alle Jugendlichen.

Das Referat als pdf