"Wir können Köln...verarschen"

Kölner Klüngelkartell

Börschel zeigt uns den Bürzel. Es folgt ein Sturz, kein Stürzel.

Am frühen Abend des 18. April überraschen die Stadtwerke Köln (SWK) mit der Nachricht, dass der Ständige Ausschuss des SWK-Aufsichtsrats den bisherigen SWK-Aufsichtsratsvorsitzenden Martin Börschel zum 1. Oktober als hauptamtlichen Geschäftsführer der SWK vorschlägt. Schon neun Tage später heißt es kleinlaut: Der Ausschuss wird dem Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung ein strukturiertes Verfahren für die anstehenden Personalentscheidungen für die SWK-Geschäftsführung vorschlagen. Schließlich hören wir am 30. April, der Aufsichtsrat beabsichtige, einen unabhängigen externen Gutachter mit einer Organisationsuntersuchung zu beauftragen, ob eine Neustrukturierung der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH und Erweiterung um eine hauptamtliche Geschäftsführung unter unternehmerischen Gesichtspunkten geboten ist.

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Exkursion zu Stätten der Erinnerung an Karl Marx

Karl Marx in Köln


Die DKP Köln erinnert anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx mit einer Führung an sein Wirken in Köln. Führen und mit Informationen versorgen wird uns Klaus Stein.

Wir treffen uns am Samstag, den 5. Mai um 11Uhr am Alter Markt vor dem Turm des historischen Rathaus.

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Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse

Maifeier der DKP Köln

Wie jedes Jahr wird die DKP-Köln eine politische Maifeier veranstalten. Vorgesehen sind neben den üblichen einleitenden Worten Redebeiträge von
- dem Vertreter der SSM als Grußwort
- einem Kölner Gewerkschafter
- einem belgischen Genossen
- eines Aktivisten von "Fin Du Nucléaire"

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In Bademänteln vor Haus Baden

Rücknahme der Kündigungen!

10. April 2018. Aktivisten von Recht auf Stadt, MieterInnen und Freunde, einige in Bademänteln, übergaben heute im Rahmen einer kleinen Aktion 582 Unterschriften im Büro des Wohnungsunternehmens «Haus Baden». Sie wurden zwar freundlich empfangen, die Mappe mit den Unterschriften entgegengenommen, eine Stellungnahme erhielten sie aber nicht.


Die Petition fordert von «Haus Baden» die sofortige Rücknahme der Wohnungskündigungen. Solche Kündigungen hatten 22 Mieterinnen und Mieter des Hauses Trajanstraße 10 Ende Januar erhalten. Die Presse berichtete darüber. Am 6. Februar protestierten 80 Demonstranten vor dem Haus. In den folgenden Wochen sind bei Mahnwachen von «Recht auf Stadt» Unterschriften unter die Petition gesammelt worden. Andrea erinnerte in ihrer kurzen Ansprache anlässlich der Übergabe daran, dass dieses Unternehmen sich gerne als Unternehmen mit Herz bezeichnet, aber die Kündigungen damit begründet, dass es die Mieten von 11 Euro auf 18 Euro pro Quadratmeter steigern will, insgesamt um 172.600 Euro im Jahr.

Text und Fotos: Klaus Stein


 

24-Stunden-Warnstreik bei Ford

Die Gewerkschaft fordert 6% mehr Lohn!

Donnerstag, 1. Februar 2018. Seit 6 Uhr werden die 32 Tore des Fordwerks von Streikposten bewacht. An 33 Pavillons wärmen Heizstrahler und Kaffee, man bekommt auch einen Happen zu essen. Außerdem holen sich die Kollegen die Coupons für das Streikgeld. Die Höhe richtet sich nach Mitgliedsbeitrag und -dauer, beträgt das 12- bis 14-fache des Mitgliedsbeitrags (pro Woche).

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Mehr Geld, mehr Zeit!

Warnstreik bei Ford-Köln

23. Januar 2018. Mittlerweile summiert sich die Zahl der an Warnstreiks der IG Metall Beteiligten auf mehr als 100 000 in NRW. In Köln allein waren es heute 9750. Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter von NRW und Verhandlungsführer, sagte auf der Kundgebung bei Ford: „Eine so große Beteiligung gab es hier in NRW seit Jahren nicht.“ Die Mitgliederzuwächse, allein 1500 in den ersten drei Wochen des Jahres, belegten, dass die Menschen in der Metall- und Elektrobranche hinter den Forderungen der IG Metall stehen und ein gutes Ergebnis erwarteten. Gut sei ein Ergebnis erstens, wenn die Entgelterhöhung ordentlich ausfalle. Gefordert sind 6% ab 1. Januar 2018. Zweitens sollten die Beschäftigten für einen begrenzten Zeitraum ihre Arbeitszeit auf 28 Stunden reduzieren können - mit einem Rückkehrrecht in Vollzeit. Und drittens sei ein Zuschuss vom Arbeitgeber fällig, wenn Kinder oder Pflege von Angehörigen eine Arbeitszeitminderung nötig wird, ebenso wie bei belastenden Arbeitszeiten.
„Diese drei Elemente gehören in einen Tarifabschluss. Sonst stehen ab der nächsten Woche die Anlagen und Bänder in den Betrieben für 24 Stunden oder länger still“, sagte Giesler.

Streik-Info der DKP

 

 Text und Fotos: Klaus Stein

 

 

 


 

Alternative Stadtpolitik für Köln

Arbeitskreis Kommunalpolitik der DKP Köln gegründet

Zur Festigung unserer kommunalpolitischen Aktivitäten und zur Vorbereitung des kommunalpolitisches Seminars vom 29. Juni bis 01. Juli in Jalhay haben wir einen AK Kommunalpolitik gegründet.
Die erste Sitzung findet am 05. Februar um 19:00 im Freidenkerzentrum in der Bayenstraße 11 in der Kölner Südstadt statt.

Gründungsdokument