De Rude Pooz Juli 2020

Alte Wahlversprechen und neue Mietschulden
Fossile Verstromung und frische Extraprofite

Faksimile: De Rude Pooz, Kopf.

Stadtteil-Zeitung
der DKP Köln-Innenstadt

In der Juli-Ausgabe geht es um Mietschulden.
Was geschieht, wenn der coronabedingte Kündigungsschutz ausläuft, die krisenbedingte Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit aber weiter anhält? Anstatt den Kündigungsschutz bis September auszuweiten, wird die Mietpreisbremse ausgebremst!

Öffentlicher Wohnungsbau statt Renditeorientierung!
Im September stehen Kommunalwahlen an. Sind Wohnungsprobleme seit den letzten Wahlen angegangen worden? Was haben die Mandatsträger im Wahlkampf zur letzten Kommunalwahl 2014 nicht alles versprochen. Was hat das Anreizen privater Investoren gebracht?

Wachsende Arbeitslosigkeit.
Wachsende Arbeitslosigkeit, vor allem Kurzarbeit und weniger Ausbildung!

Das ist der Pfennig, wo ist die Mark?
Konjunkturprogramm. Wird die breite Mehrheit die Senkung der Mehrwertsteuer auch mit sinkenden Preisen erleben? Für die Unternehmen jedenfalls gibt es da sicherheitshalber Subventionen - der Löwenanteil des Konjunkturprogramms.

Kohleausstiegsgesetz.
Es ist kein Ausstiegs- mehr ein Sicherungsgesetz für weitere jahrzehntelange Kohleverbrennung - Extraprofite postwendend. Ebenfalls schon heute bedient, die Bewohner der Dörfer, die abgebaggert werden - Widerstand regt sich.

 

wir freuen uns über Rückmeldungen, Kritik und Anregungen.
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De Rude Pooz Juli 2020


 

«De Rude Pooz» auf der Straße

 Straße, Verteiler, Passanten.

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unter
Corona

Samstag, den 25. April 2020. Verteilung unserer Kleinzeitung. Viel Diskussionsbedarf auf der Straße. Eine Woche vorher wäre die Aktion noch eine Straftat gewesen.

Nun gut, wir hatten uns beim Ordnungsamt vergewissert. Und tatsächlich fuhren Polizei und Ordnungsamt vorbei, behelligten uns aber nicht.

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De Rude Pooz im April: Die Krise im Gewand der Seuche

Die Epidemie der Überproduktion

Faksimile: De Rude Pooz, Kopf.

Diese Ausgabe erstreckt sich von den (fehlenden) Mund- und Nasenschutz-Masken zu den Aufzeichnungen eines Hypochonders und zeigt: Die Seuche demaskiert. Zunächst die Krankenhäuser, sprich ihre Anteilseigner und Investoren, denen jetzt Milliarden Euro in Aussicht gestellt werden, nachdem sie bislang mit dem Kaputtsparen bis zu eben diesem skandalösen Zustand profitierten.
Es fehlt dramatisch an Material, Betten und Personal.

Sie demaskiert den Staat, der die sich entwickelnde Katastrophe nutzt, einen anderen Mangel zu maskieren: Den Unternehmen fehlt es an zahlungsfähiger Nachfrage. Der beginnenden Kapitalentwertung versucht der Staat mit einer Kreditschwemme entgegenzuwirken. Kontaktverbote und Ausgangssperren werden gesundheitspolitisch begründet.


Die Krise im Gewand der Seuche


Wirtschaftskrise und Coronaseuche [Fortschreibung]

Die Krise im Gewand der Seuche

Die Entwicklung der Fallzahlen

  9. März Tote 16. März Tote 23. März Tote
Welt 114.101   167.664 7.019 332.935 14.510  
China 80.754   81.003 3.231 81.601 3.276
Italien 9.172   24.747 2.158 59.138 5.476
BRD (RKI) 1139 2 6.012 13 22.672 86
BRD (WHO)         24.774 94
NRW 484 2 1.541 5 5.615 28
Köln (RKI)         266 0
Köln (Stadt) 296       817 3
Heinsberg         952 17

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Innenstadt-Gruppenabend zu Coronavirus, Rezession und Parteitag

Pandemie und das
seit Jahren unkontrollierte Kliniksterben

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde,

zum Gruppenabend der DKP Gruppe Köln Innenstadt seid ihr recht herzlich eingeladen!


Dienstag, 17. März 2020, 19.30 Uhr

Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11

 


Für die Tagesordnung wird vorgeschlagen:


1. Eröffnung und Aktuelles

2. Coronavirus und Rezession (Referat von Klaus)

3. Auswertung des 23. Parteitages (Berichte der Delegierten)

4. Verschiedenes / Termine

 

DKP Gruppe Köln Innenstadt


Einladung zum Kulturabend am 24. März 2020


 

Gruppenabend der Wohngebietsgruppe Köln-Innenstadt zur wachsenden Kriegsgefahr

Zivilmilitärische Zusammenarbeit und
23. Parteitag der DKP

Truppenbewegungen beim Großmanöver «Defender 2020»

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde,

zum Gruppenabend der DKP Gruppe Köln Innenstadt seid ihr recht herzlich eingeladen!


Dienstag, 18. Februar 2020, 19.30 Uhr

Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11

 


Für die Tagesordnung wird vorgeschlagen:

1. Eröffnung und Aktuelles

2. Referat zum Thema: Zivil-mitlitärische Zusammenarbeit (ZMZ)

3. Blick auf den 23. Parteitag am 28. Februar bis 1. März 2020

4. Verschiedenes / Termine
    (De Rude Pooz Sonderausgabe zur Kriegsgefahr)

 

 

Weitere Termine:

Gedenken zum 3. März 1933 in der Elsaßstraße am 7. März um 12 Uhr

Frauentagsveranstaltung am 8. März um 15:00 Uhr im Freidenkerzentrum

 


Kriegsvorbereitungen - Sonderausgabe der Rude Pooz

Gezielter Mord und das NATO-Manöver «Defender 2020»

«Defender 2020» Weggetreten!

«Demnächst auf de Nord-Süd-Fahrt» Köln, Walter Stehling, 2020, Tuschmalerei

Der Mordanschlag auf General Soleimani und weitere neun Iraker und Iraner am 3. Januar durch das US-Militär war Staatsterrorismus, der im Zusammenhang der imperialistischen Politik der USA im Nahen Osten seit dem CIA-Putsch 1953 gegen den Iran steht.

Trump erteilte den Mordbefehl nicht wegen «unmittelbarer Gefahr», wie die offizielle Begründung lautete, sondern wegen des Gegenteils. Denn es drohte zumindest Entspannung, wenn nicht sogar Frieden im Nahen oder Mittleren Osten.

Das Nato-Großmanöver «Defender 2020» ist Teil der Planungen für einen globalen Krieg, in dem Mitteleuropa zum Schlachtfeld würde.


Zur Sonderausgabe NATO-Manöver


 

Chile «Aufstand für Würde und Gerechtigkeit»

Reisebericht und persönliche Einschätzungen von Christine und Wolfgang

Bürger helfen einem jungen Mann, der am 20.12.2019 in Santiago de Chile von zwei gepanzerten Fahrzeugen überfahren wurde.

Foto: Twitter/ @Eliana1Maipu

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) hat am 13. Dezember einen Bericht veröffentlicht, in dem festgestellt wird, dass in Chile Polizei und Militär seit Beginn des landesweiten Aufstands am 18. Oktober massiv Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

In der ARTE-Reportage «Chile: Aufstand für Würde und Gerechtigkeit» heißt es dazu: «Es ist die schlimmste Krise, die Chile seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1980 erlebt hat».

Die Menschen sind wütend über die Folgen der Ungleichheit im Land, die verstärkt wird durch die Verfassung, sie stammt noch aus den Zeiten des Diktators Pinochet. Die Privatisierung staatlicher Leistungen, etwa für Trinkwasser, sorgt z.B. dafür, dass vielfach in trockenen Regionen, kein oder kaum noch Wasser aus den Leitungen kommt.

Die Brutalität der Polizei gegen die aufflammenden Demonstrationen hat die Menschen nachhaltig empört.


Zum Einladungstext


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