Gruppenabend der DKP Köln-Innenstadt

Organizing in der neoliberalen Stadt

Wir waren immer unterwegs. Wir haben nicht gewartet, bis Leute zu uns kommen, weil sie ihre Essensmarken oder ihre Kohleliefeung nicht bekommen haben. Wir sind rumgelaufen und haben geschaut, wie die Umstände sind. (Hosea Hudson, z. n. Maruschke, 2014, S. 48)

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Filmabend der DKP Köln-Innenstadt

Eine auswärtige Affäre

Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11

Der vielfach preisgekrönte Regisseur Billy Wilder (* 1906 im österreichischen Galizien, heute Ukraine, † 2002 in Los Angeles) kam über Krakau nach Wien. Er verdingte sich dort als Reporter. Ab 1927 in Berlin. Gemeinsam mit Erich Kästner schrieb er 1931 das Drehbuch für „Emil und die Detektive“. Er emigriert 1933 nach Paris, später in die USA.

Wir kennen ihn als Regisseur von außerordentlich amüsanten Filmkomödien wie „Manche mögen’s heiß“ (1959), „Das Appartement“ (1960), „Eins, Zwei, Drei“ (1961), „Das Mädchen Irma la Douce“ (1963) oder „Extrablatt“ von 1974.

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Gruppenbild mit Dame, Höflichkeit und Knast

Wie wir so feiern
Jahresende DKP Innenstadt 2017

19. Dezember 2017. Dirk kommt auf Krücken. Sein Knie heilt aber. Er sieht belesen aus. Walter kassiert grummelnd, gibt Marken, rechnet ab für die frische Ausgabe von „de rude Pooz“. Raimund schleppt heiße Töpfe heran.
Die Tafel ist vollgestellt mit Wein, Kölsch, Gebäck, saisonaler Dekoration sowie einem CD-Stapel. Gerade erschienen: Walter („Marx, Engels, Stehling“) liest das Kommunistische Manifest op Kölsch. 79 Minuten, 10 Euro.
Erasmus verschenkt Antiquarisches aus seiner Bibliothek.
In der Küche dünsten Zwiebeln. Gleich wird Himmel & Äd serviert.
Dann Ruhe. Heinrich Böll würde übermorgen hundert. Walter liest zunächst Bölls Gedicht „Köln III“. Es folgt das Höflichkeitsgedicht („Höflichkeit bei verschiedenen unvermeidlichen Gesetzesübertretungen“, 1971). In dem ist von einer alten Dame die Rede, die angesichts eines Notfalls eine Sparkassenfiliale überfällt, 5000 Mark erbittet, 7000 bekommt, den Rest in Raten zurückzahlt. Zuletzt hören wir eine Stelle aus dem Roman „Gruppenbild mit Dame“ (1971), wo eine rheinische Separatistin gegen Strauß wettert.

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Die DKP Köln Innenstadtgruppe lädt zur Jahresabschlußfeier ein.

In einem rahmenden Kulturprogramm werden ausgewählte Texte vorgetragen, insbesondere liest Walter Heinrich Böll. Marcel Reich Ranicki äußerte 2010 über Heinrich Böll:
„Er ist weitgehend vergessen, und ich habe auch eine Vermutung, woran das liegt. […] er hatte eine Nase für Themen, die den Deutschen auf den Fingern brannten. Aber nun ist Böll 25 Jahre tot, heute sind ganz andere Themen aktuell, also wird der Abstand zu seinen Büchern und zu ihm unaufhaltsam immer größer.“
Oder auch nicht!

Viele Grüße Raimund

Einladung


 

De Rude Pooz Dezember 2017

 Faksimile: De Rude Pooz, Kopf.

Stadtteil-Zeitung der DKP Köln-Innenstadt

Planungsirrsinn auf der Bonner Straße

Rund 7 Mio. Menschen fallen derzeit pro Jahr weltweit der immer größer werdenden Feinstaubbelastung zum Opfer. Für die BRD sprechen Gutachten von mindestens 45.000, in Köln waren es 2012 rund 800. Nachweislich produziert der individuelle Autoverkehr den größten Schadstoffanteil, noch unvergessen, der letzte Dieselskandal. Pünktlich zum Weltklima-Gipfel in Bonn, hat die Stadt Köln entlang der Bonner Straße an die 300 Bäume fällen lassen.

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Kulturabend der DKP Köln-Innenstadt

Kunst der Oktoberrevolution

Kasimir Malewitsch (1879-1935) Zwei Selbstporträts

 

Während des ersten Jahrzehnts benötigte die Sowjetunion, ein junger revolutionärer Staat, seine eigene visuelle Sprache. Aus dieser Dynamik entstand eine neue künstlerische Bewegung, die als Konstruktivismus bezeichnet wurde. Plakate, Zeitschriften und Buchcover wurden zum Hauptpropaganda-Instrument der neuen politischen Führung. Konstruktivistische Künstler erklärten das Ende der traditionellen Kunst und verkündeten den Beginn einer neuen Ära.
Soziale, politische Veränderungen geschahen parallel zu ästhetischen Veränderungen in der Kunstszene bis in die 1930er Jahre.

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Gruppenabend der DKP Köln-Innenstadt

Diskussion zum Leitantrag des PV an den 22. Parteitag

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19:30 Uhr

Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11

Einladung zum Kulturabend der DKP Köln-Innenstadt

Aus den Lebenserinnerungen des kölnischen Kommunisten und Wehrmachtdeserteurs Leo Kever

Lesung:
„Wir haben uns immer gewehrt“
Aus den Lebenserinnerungen des kölnischen Kommunisten und Wehrmachtdeserteurs
Leo Kever (geboren 1922, Todesdatum unbekannt)

Seit dem 1.9.2009 erinnert uns am Apellhofplatz ein Denkmal in Form einer Pergola des Schweizer Designers Ruedi Baur an die Deserteure der faschistischen Wehrmacht.
Zu ihnen gehörte auch Leo Kever, ein Mauenheimer Arbeiterjunge und Widerständler, dem 1943 in Italien die Flucht aus der Kriegsmaschine der Nazis gelang.
Nach dem 2. Weltkrieg trat er der kommunistischen Partei bei und war wohl auch recht von Anfang an in der DKP, die er jedoch 1992 verließ.

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