• Köl­ner Dop­pel­haus­halt 2027/28

    Köl­ner Dop­pel­haus­halt 2027/28

    Haupt­auf­gabe des städ­ti­schen Haus­halts: Zins und Til­gung des Kommunalkredits Die Finanz­si­tua­tion der Kom­mu­nen ist kata­stro­phal. Die Köl­ner Stadt­käm­me­rin Dörte Die­mert sprach in ihrer Rede anläss­lich der Ein­brin­gung des Köl­ner Dop­pel­haus­halts für 2027/28 am 2. Sep­tem­ber von der größ­ten Finanz­krise der Städte und Gemein­den seit Bestehen der BRD. Der Deut­sche Städ­te­tag rech­net mit einem Rekord­de­fi­zit aller deut­schen Kom­mu­nen von rund 30 Mrd. Euro für die­ses Jahr. Von den knapp 400 Städ­ten und Gemein­den haben 336 einen Haus­halt mit Ver­lust­vor­trag (d.h. Ver­schie­ben von Schul­den in die Zukunft. Köln zählt zu die­sen Städ­ten.) und 50 sind über­schul­det und befin­den sich in der Haus­halts­si­che­rung. Nach

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  • Dem Frie­den eine Stimme geben: But­ter statt Kano­nen! DKP unterstützen!

    Aufrüstung ohne Ende – und kaum jemand fragt: Wo bleiben die Milliarden? Milliarden für Rüstung, während Krankenhäuser schließen, Schulen verfallen, Menschen verarmen. Die DKP sagt klar: Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Hochrüstung und Sozialabbau. Jeder Euro für Panzer fehlt für Bildung, Gesundheit und Pflege. 5.000 Menschen besitzen ein Viertel des Vermögens. 84 Millionen zahlen die Zeche – nicht die Superreichen, ihre Banken, Konzerne und Medien. Deutschland deindustrialisiert sich, aber die Rüstung blüht: Rheinmetall, Hensoldt, KNDS, Diehl – Rekordgewinne. Sie wollen zurück zur Weltmacht und die stärkste Armee Europas, mit der Option zur nuklearen Teilhabe.

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  • Geheim­po­li­zei

    Ein Demonstrant im Schmerzgriff eines Polizisten.

    Gemäß Gesetz zur Reform des Nachrichtendienstrechts Glück­lich erschei­nen Staa­ten mit par­la­men­ta­risch gut kon­trol­lier­ten und rechts­staat­lich gezähm­ten Geheim­diens­ten. Aber Fried­rich Merz will es anders. «Wir wol­len, dass der BND nach­rich­ten­dienst­lich auf dem aller­höchs­ten Niveau mit­spielt», sagte der Bun­des­kanz­ler im ver­gan­ge­nen Herbst. Auch BND-Prä­si­dent Mar­tin Jäger hielt ange­sichts zuneh­men­der hybri­der Bedro­hun­gen einen Kurs­wech­sel für not­wen­dig, wie er im Februar sagte: «Mei­ner Mei­nung nach muss und wird der Dienst ope­ra­ti­ver wer­den.» In der Begrün­dung (S. 239) zu den 732 Sei­ten «Gesetz zur Reform des Nach­rich­ten­dienst­rechts» (Regie­rungs­ent­wurf) heißt es, dass das Nach­rich­ten­dienst­recht seit 1990 viel­fach geän­dert wor­den sei, aller­dings «mit par­ti­ku­lä­rem Ansatz» und aktu­el­len Anläs­sen

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  • Grup­pen- und Kul­tur­abend der Gruppe Innen­stadt im Sep­tem­ber: Die Tage der Commune

    Die DKP Gruppe Köln-Innen­stadt lädt ein: Mon­tag, 21. Sep­tem­ber 2026, 19.30 Uhr  – Grup­pen­abend. Thema: Halle Kar­täu­ser­wall 18 (Hin­ter­hof), 50678 Köln Kul­tur­abend der DKP Köln-Innen­stadt im April 2026 Mon­tag, 20. April 2026, 19.30 Uhr Halle Kar­täu­ser­wall 18 (Hin­ter­hof), 50678 Köln Ber­tolt Brecht (* 10. Februar 1898) hat das Stück im Jahr 1949 geschrie­ben. Bis zu sei­nem Tod am 14. August 1956 ist es nicht auf­ge­führt worden. 1962 brach­ten Man­fred Wekwerth und Joa­chim Ten­schert es am Ber­li­ner Ensem­ble auf die Bühne. Wir sehen die Auf­zeich­nung des Deut­schen Fern­seh­funks (DDR) von 1966. Zunächst erle­ben wir am 22. Januar 1871 ein Café in der Rue Pigalle im Pari­ser Stadt­teil Mont­martre.

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  • 1. Sep­tem­ber Antikriegstag

    Admiral und Frau Blandy sowie Admiral Lowry beim Anschneiden einer Torte in Form einer atomaren Unterwasserexplosion (05.11.1946).

    Sie müs­sen lügen, die am Krieg verdienen Der 1. Sep­tem­ber ist der Anti­kriegs­tag. Er gilt der Erin­ne­rung an den Über­fall der Wehr­macht auf Polen und den Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs. Am Abend des 31. August 1939 war SS-Sturm­bann­füh­rer Alfred Nau­jo­cks mit fünf wei­te­ren SS-Leu­ten zum Sen­der Glei­witz geschickt wor­den. Sie dran­gen ver­klei­det, pol­ni­sche Frei­schär­ler dar­stel­lend, gegen 20.00 Uhr in das Gebäude ein und über­wäl­tig­ten vier Mit­ar­bei­ter. Dann rie­fen sie in deut­scher und pol­ni­scher Spra­che ins Mikro­phon «Ach­tung! Ach­tung! Hier ist Glei­witz. Der Sen­der befin­det sich in pol­ni­scher Hand … Die Stunde der Frei­heit ist gekom­men! Hoch lebe Polen!» Sie hin­ter­lie­ßen eine

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  • Der Bei­trag der Künst­li­chen Intel­li­genz zur Überakkumulationskrise

    Photo: Li Hao/GT, 2nd World Humanoid Robot Games, 22.-26.08.26, 5-gegen-5-Fußball, https://www.globaltimes.cn/galleries/6312.html

    Intel­li­gente KI-Ent­wick­lung «Sym­pho­nie der inter­na­tio­na­len Kooperation» Im Novem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res warnte die Bun­des­bank in ihrem Finanz­sta­bi­li­täts­be­richt ver­gleichs­weise bie­der und recht all­ge­mein vor Gefah­ren der Künst­li­chen Intel­li­genz: «Je höher die Kos­ten der Ver­wen­dung von KI-Sys­te­men oder die Inves­ti­ti­ons­kos­ten zur Ent­wick­lung eige­ner Modelle, desto grö­ßer ist die Ten­denz zu zuneh­men­der Kon­zen­tra­tion von Markt­macht bei ein­zel­nen Inter­me­diä­ren (= Ban­ken, Fonds und Ver­si­che­rern), wenn diese durch den Ein­satz von KI einen Wett­be­werbs­vor­teil haben. Außer­dem könn­ten neue Kon­zen­tra­ti­ons­ri­si­ken ent­ste­hen, wenn weite Teile des Finanz­sys­tems von den Pro­duk­ten eini­ger weni­ger Anbie­ter von KI-Sys­te­men abhän­gig sind. Ein brei­tes und vor­aus­schau­en­des Moni­to­ring ist daher wich­tig, um Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig zu

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  • Der sozi­al­po­li­ti­sche Krieg der Bun­des­re­gie­rung gegen die eigene Bevölkerung

    Ereignis vom 9. Oktober 1848 in und vor dem Düsseldorfer Rathaus: „Bitte um Arbeit“. Der Maler Johann Peter Hasenclever (1810-1853) hat sie im Bild „Arbeiter vor dem Magistrat“ (1849/50) festgehalten.

    Johann Peter Hasen­cle­ver (1810–1853), „Arbei­ter vor dem Magis­trat“, 1849/50.gemein­frei Erläu­te­rung Hin­ter­grund: Wer hat Hasen­cle­vers «Bitte um Arbeit» ver­steckt? Deutsch­land wie­der flott? Am 2. Juli 2026 tre­ten die Spit­zen der Regie­rungs­ko­ali­tion vor die Presse und ver­kün­de­ten ein «Pro­gramm für Auf­schwung und Beschäf­ti­gung». Es geht um Steu­ern, Rente, Gesund­heits­po­li­tik, Pflege, Arbeits­recht, über­haupt um eine Revi­sion des Sozi­al­staats und seine ein­schlä­gi­gen Regeln. Bun­des­kanz­ler Merz sagt: «Wir wol­len Deutsch­land wie­der flott­krie­gen. Wir sor­gen für mehr Wett­be­werb, mehr Beweg­lich­keit unse­rer Unter­neh­men, weni­ger Büro­kra­tie und Ent­las­tung des Sozi­al­staats, und wir sen­ken die Steu­ern.» Tat­säch­lich befin­det sich die Bun­des­re­pu­blik im Zuge einer schon län­ger wäh­ren­den Über­ak­ku­mu­la­ti­ons­krise in einer Rezes­sion. Über

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