Gruppenabend der DKP Köln-Innenstadt

Der Koreakrieg - droht eine Neuauflage?

Der Koreakrieg (1950-1953) forderte über 4 Millionen Tote. Die Intervention der USA galt der Zurückdrängung des sowjetischen Einflusses. Seit Ende 2016 üben US- und südkoreanische Militärs, etwa 317 000 Soldaten, den Krieg gegen die Koreanische Demokratische Volksrepublik (KDVR). Dabei ist die zunehmende Truppenpräsens der USA in Südkorea und in Ostasien  vor allem gegen China gerichtet. Nordkorea reagiert angesichts der Bedrohung durch die USA mit der Verschärfung der Rüstungsbemühungen und einer Forcierung des Kernwaffenprogramms. Die Gefahr eines auch mit Einsatz von Atomwaffen geführten und regional nicht begrenzbaren Krieges wächst!

Dienstag, den 16. Mai 2017, 19.30 Uhr, Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11


 

Otto Freundlich - Ausstellung

Die DKP Köln-Innenstadt besucht die

 Otto Freundlich - Ausstellung

Wir treffen uns am Donnerstag, den 11. Mai, 17.00 Uhr, im Foyer des Museums Ludwig.

Selbstverständlich ist sein „kosmischer Kommunismus“ keine Variante einer wissenschaftlichen Weltausstellung, eher eine menschenfreundliche Utopie, die sich der bildenden Kunst als Ausdrucksmittel und Werkzeug bedient. In Freundlichs Texten ab 1933 finden wir aber zunehmend wichtige politische Einsichten. Er hat sehenswerte Werke hinterlassen. Die Abbildung einer Plastik von ihm wurde für das Cover des Katalogs benutzt, den die Nazis zur Ausstellung „Entartete Kunst“ herausgaben. Er selbst ist von ihnen ermordet worden.

Die Ausstellung ist nur noch bis zum 14. Mai zu sehen.

Klaus

Freundlicher Kommunismus


 

De Rude Pooz, Mai 2017

Stadtteil-Zeitung der DKP Köln-Innenstadt

GAG-Mieterprotest in Zollstock

Faksimile: Zeitungskopf.

In Zollstock ist Bewohnern von GAG-Häusern die Miete erhöht worden. Die GAG gehört der Stadt. Mit Unterstützung der Initiative «Recht auf Stadt» wandten sich Mieter wegen der Mieterhöhungen in einem Brief an Oberbürgermeisterin Henriette Reker …

Weitere Inhalte dieser Ausgabe:

  • Korruptionsherd Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • Medienkonsum und Arbeitszeit
  • Über Kunst und Kultur Teil 2
  • Untersuchungsausschuss NSU zum Anschlag in Kölner Probsteigasse
  • Das Weißbuch der Bundeswehr – Regierung rüstet zum Krieg

 

Weiterlesen: De Rude Pooz, Mai 2017

"Arbeitszeit, Medienkonsum und Muße"

Liebe Leserinnen und Leser,

das anhängende Referat "Arbeitszeit, Medienkonsum und Muße" wurde auf einer MV der Innenstadtgruppe der DKP-Köln gehalten. Es ist illustriert mit einem Bild aus dem Katalog der X. Kunstausstellung der DDR 1987/88 (herausfotografiert).

Christl Göthner, Florian, 1987, Öl, 111 mal 91 cm X. Kunstausstellung der DDR, Dresden 1987/88, Katalog

Arbeitszeit, Medienkonsum und Muße
Muße ist für mich das Zauberwort, das die menschliche Tätigkeit im Kommunismus kennzeichnet. Es geht nicht um Müßiggang, also Langeweile, sondern um ebenso selbstbestimmte wie gesellschaftliche Tätigkeit. Wir sind davon weit entfernt. Momentan sieht es sogar danach aus, als wenn wir uns immer weiter entfernen würden.
Tatsächlich arbeitet der vollbeschäftigte Arbeitnehmer immer mehr. Nach dem WSI-Report zur Arbeitszeit vom November 2014 nimmt zwar die durchschnittlich geleistete Wochenarbeitszeit je Beschäftigten ab. Sie sank zwischen 1992 und 2012 um gut 2,5 Stunden oder 6,8 Prozent von 38,1 auf 35,5 Stunden ab. Das WSI stützt sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamts von 2014.
Gleichzeitig ging die Arbeitszeit der weiblichen Beschäftigten um 10,3 Prozent von 34 auf 30,5 und die der männlichen Beschäftigten um 2,9 Prozent von 41 auf 39,8 Stunden zurück. Die Arbeitszeitkluft zwischen Frauen und Männern vergrößerte sich von 7,8 auf 9,3 Stunden. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass derartige Spreizung der durchschnittlichen Arbeitszeit noch zunehmen wird.
Der Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit ist aber vor allem auf die annähernd verdoppelte Teilzeitquote (Anstieg von 14,3 auf 27 Prozent) zurückzuführen; zudem sank die durchschnittliche Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten von 20 auf 18,2 Stunden. Die Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten blieb dagegen laut WSI vom November 2014 in etwa konstant und lag 2012 bei 41,9 Stunden und damit um gut vier Stunden über der durchschnittlichen tariflichen Arbeitszeit (37,7 Std.).

Das vollständige Referat als pdf


 

GAG - Mieterprotest in Zollstock

Neue Ausgabe der Stadtteilzeitung der DKP Köln-Innenstadt

In Zollstock ist Bewohnern von GAG-Häusern die Miete erhöht worden. Die GAG gehört der Stadt. Mit Unterstützung der Initiative „Recht auf Stadt“ wandten sich Mieter wegen der Mieterhöhungen in einem Brief an Oberbürgermeisterin Henriette Reker . . .

wir freuen uns über Rückmeldungen, Kritik und Anregungen.
per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

De Ruude Pooz


 

Filmabend der DKP Köln-Innenstadt

Trumbo

Dienstag, den 25. April 2017, 19.30 Uhr, Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11, Köln

Die DKP Gruppe Innenstadt zeigt den Film: Trumbo, USA 2015. 124 Minuten

Dalton Trumbo (1905–1976) ist der Dreh-buchautor des Films Spartacus, den wir an den beiden vergangenen Kinoabenden sehen konnten. Trumbo gehörte zur Gruppe der Hollywood Ten, die sich 1947 unter Berufung auf den 5. Zusatzartikel der US-Verfassung weigerten, vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe auszusagen, zu Geld- und Haftstrafen verurteilt wurden und auf die Schwarze Liste gesetzt wurden.

Weiterlesen: Filmabend der DKP Köln-Innenstadt

Gruppenabend der DKP Köln-Innenstadt

Kunst, Kultur, Medienkonsum und Freizeitverhalten

Über Kunst, Kultur und seine kulturpolitischen Forderungen referiert Walter Stehling (Künstler und Kandidat der DKP zur Landtagswahl). Klaus Stein referiert darüber hinaus über zunehmende Arbeitszeit und wachsenden Medienkonsum.

Über diese Themen diskutieren wir unter anderem auf unserem nächsten Gruppenabend am:
Dienstag, den 18. April 2017, 19.30 Uhr Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11


 

Elsaßstraße, 3. März 1933 - 4. März 2017

Vor 84 Jahren: Terror in der Elsaßstrasse

Auf Flugblättern kündigte die DKP-Gruppe Köln Innenstadt ihre Aktion an. Die jährliche kleine Kundgebung fand am Nachmittag des 4. März 2017 statt - wie jedes Jahr aus Anlass des Jahrestags des Nazi-Überfalls auf die Elsaßstraße. Der Kreisvorsitzende Klaus Stein hielt ein kurze Ansprache.

Am 30. Januar 1933 war Hitler Reichskanzler geworden. Knapp einen Monat später konnten die Nazis den Terrorismus durch staatliche Gewaltmaßnahmen vervollständigen. Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag. Brandstifter waren die Nazis selbst, aber sie beschuldigten die Kommunisten, verhafteten noch Tausende in derselben Nacht.

Am Abend des 3. März marschiert die SA, uniformierte Nazischläger, in die Elsaßstraße. Zuvor konnten sie das nicht wagen. Legendär sind die Mülleimer und Blumentöpfe, mit denen sie beworfen werden. Arbeitersportler stellen sich ihnen in den Weg. Die SA muss sich zurückziehen.
Aber wenig später kommen sie zurück, begleitet von regulärer Polizei und gepanzerten Fahrzeugen. Der Mob schießt mit Maschinengewehren, stürmt die Häuser, nimmt über 70 Anwohner mit. Sie werden verhaftet, gefoltert. Nicht alle überleben das NS-Regime. Daran erinnert die Gedenktafel in der Elsaßstraße.

Weiterlesen: Elsaßstraße, 3. März 1933 - 4. März 2017

feed-image