Belgische Schwesterpartei zur Corona-Krise

Keine Abwälzung der Krisenlasten auf die Arbeiter

Demonstationsgruppe mit Transparent: Geschundene Patienten, wütendes Personal. Mehr Mittel jetzt! Eine Aktion der PvdA PTB, Belgien

Foto: Solidaire, Bruno Bauwens

Unsere belgische Schwesterpartei Parti du Travail de Belgique (PTB) erklärt zur gegenwärtigen Krise:

Die Epidemie ist eine nicht zu unterschätzende Bedrohung. Es kommt nicht in Frage, die Last der Krise auf die Arbeiter abzuwälzen.

Hier ist der Notfall-Plan der PTB/PVDA mit acht konkreten Maßnahmen.


Die Erklärung der Parti du Travail de Belgique (Übersetzung)


 

Die maskierte Finanzkrise

Psychedelische Coronaviren.

Im Gewand
der Seuche

31. März 2020 | Für die BRD und für Köln weist meine Tabelle unterschiedliche Zahlen aus. Sie differieren je nach Quelle: RKI, WHO oder Stadt Köln. Die Unterschiede sind womöglich durch den Zeitverzug bei der Registrierung begründet. Aber auch der Sachstand ist strittig. Mangels Test-Kits ist von Dunkelziffern bei den Infizierten auszugehen. Es wird der Mangel an medizinischem Material öffentlich diskutiert. Der führt einerseits zu überhöhten Preisen, andererseits zu Gesetzesinitiativen, die eine Beschlagnahme vorsehen.

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Kommunalwahl 2020

Friedenstaube mit rotem Stern, «Für Frieden, Arbeit, Solidarität».

Pressemitteilung

Demokratie
in Gefahr

Corona-Pandemie verhindert die Sammlung von Unterstützungsunterschriften und damit die Möglichkeit der Kandidatur von nicht in den Räten und Kreistagen vertretenen Parteien.


Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) hat in NRW in einigen Städten und Kreisen vor, zur Kommunalwahl zu kandidieren. Kandidatinnen und Kandidaten wurden, so zum Beispiel in Essen, auf Wahlversammlungen nominiert, die Formulare für die Unterstützungsunterschriften liegen vor. Jedoch ist das öffentliche Leben bekanntermaßen durch die Corona-Pandemie aktuell stark eingeschränkt und es ist nicht absehbar, wann die Gefahr gebannt ist. Damit ist ein öffentliches und persönliches Sammeln nicht möglich.

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Wirtschaftskrise und Coronaseuche [aktualisiert]

«Doctor Schnabel». Mittelalterlicher Pestarzt. 

Anlass oder
Ursache?

In der vergangenen Woche (10. März) hatte ich im Kreisvorstand das Verhältnis von Finanzkrise und der Seuche, die gegenwärtig das öffentliche Leben lahmlegt, untersucht.

Der Börsencrash ist nicht vom Corona-Virus verursacht worden. Die Seuche ist allenfalls der Anlass. Die gegenwärtig massenhafte Vernichtung von Kapital war angesichts des aufgeblähten, völlig hypertrophen Finanzsektors infolge der Überproduktionskrise lange fällig und zu erwarten. Zuletzt habe ich Ende September vergangenen Jahres auf unserem Lütticher Kommunalseminar Hinweise auf einen bevorstehenden Crash gegeben: «Schuldenberg, Rezession, Crashgefahr und der Kölner Haushalt»

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Der größte Kursrutsch seit zehn Jahren

Krise und Corona

Ein mittelalterlicher Pestarzt

Der Berliner Virologe Professor Christian Drosten erwartet hohe Infektionszahlen. «Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit».

Schätzwerte der Epidemiologen deuteten darauf hin, dass hier eine Art pandemische Influenza auf das Land zurolle. Die letzten dieser Art habe es 1957 und 1968 gegeben. Die erste trug den Namen «Asiatische Grippe» und forderte weltweit ein bis zwei Millionen Tote. Die zweite hieß «Hongkong-Grippe» mit bis zu zwei Millionen Toten, davon circa 30 000 in Deutschland.

Es ist zu befürchten, dass die Gesellschaften, in denen das Profitprinzip die Gesundheit als Ware behandelt, sich als unzureichend vorbereitet erweisen werden, die Pandemie einzudämmen. Die Seuche wird uns voll erwischen. Die Infektionskurve Chinas flacht ab, die der übrigen Welt steigt steil an.

Prompt reagiert die ohnehin labile Weltwirtschaft mit einem Börsencrash. Aber der Coranavirus ist hier allenfalls Auslöser, nicht die Ursache.


Zum Referat «Krise und Corona»


Überfall in der Elsaßstraße am 3. März 1933 - Ein Teil des Staatsterrors

Zum Jahrestag ehrt und erinnert die DKP Köln an die Widerständigen

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Foto: Klaus Stein

Seit dem 30. Januar war Hitler Reichskanzler.

Am 1. Februar berichtete die Zeitung der Kölner KPD, die „Sozialistische Republik“, unter der Überschrift „Nazi-Terror in Köln – Feuerüberfall auf das Parteibüro in Mülheim“. 80 SA-Leute waren in das Büro der KPD-Stadtteilleitung eingedrungen. Sie gaben Serien von Schüssen auf das Lokal ab.

Genossen wurden alarmiert, konnten den Überfall abwehren und die Banditen in die Flucht schlagen. Auch ein Verkehrslokal des sozialdemokratischen Reichsbanners wurde überfallen. Wer den Hitlergruß verweigerte, bekam einen Schlag ins Gesicht.


Die Gedenkstunde am 7. März 2020


Gedenkstunde am 7. März in der Elsaßstraße (weitere Fotos)


Einzug obdachloser Menschen am 1. Mai - am 2. räumte schon die Polizei!

Hausbesetzung vom 1. Mai 2019

Aus «Scharfe Maßnahmen gegen Zweckentfremdung» wurde
Strafprozess gegen Besetzer

Die 73jährige Ursula Brehm wird als Hausbesetzerin abgeführt.

 

+++ Wohnungsnotstand +++ Häuser in Köln-Ossendorf besetzt +++ Herein zum 1. Mai! +++

So war das Flugblatt betitelt. Wer aufmerksam war, konnte eins davon auf der Mai-Kundgebung des DGB im vergangenen Jahr erwischen. Es informierte über eine Hausbesetzung. Das Besondere daran: die besetzten Häuser Ikarosstraße 17, 27 und 29 befinden sich in öffentlichem Eigentum.

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Eine Lesung zum Frauentag am 8. März 2020

Frauenberichte
von Verfolgung und Widerstand
1933 - 45

Collage. Über einem roten Winkel mit Balken hinweg blickt ein verhärmtes Mädchen und Ravensbrück-Gefangene auf eine Puppe, die ihr Mitgefangene zu Weihnachten nähten.

Collage mit Bildmaterial aus Hanna Elling, Frauen im deutschen Widerstand 1933-45, Röderberg Verlag, 1978

In Hanna Ellings Buch «Frauen im deutschen Widerstand 1933-45» erzählen Frauen von den Motiven, die sie zum Widerstand veranlassten, von der Schwere des Kampfes und von der Solidarität, die sie während der Jahre der Haft miteinander verband.


Zu einigen Zitaten aus den Berichten